Claude Skills versprechen eine neue Stufe der Marketing-Automatisierung: hochgradig anpassbare KI-Workflows, die wie ein persönlicher CMO im Hintergrund arbeiten. Gleichzeitig dominieren weiterhin Plattformen wie HubSpot, Mailchimp und Google Ads den Alltag in Marketing-Teams. Dieser Beitrag zeigt, was Claude Marketing Skills wirklich leisten, wie sie sich von klassischen Tools unterscheiden - und welche Kombination für KMU im Alltag sinnvoll ist.

Wichtigste Erkenntnisse auf einen Blick

  • Rund drei von vier Unternehmen setzen heute bereits auf Marketing-Automatisierung - Differenzierung entsteht weniger durch das "Ob", sondern durch die Qualität der Workflows und Datenbasis. Studien zeigen, dass etwa 76 % der Unternehmen Automatisierungs-Tools nutzen, während nur rund ein Viertel ihre Customer Journeys wirklich umfassend automatisiert hat. (gtm8020.com)
  • Claude Skills sind modular aufgebaute "Fähigkeiten", mit denen sich wiederkehrende Marketing-Tasks wie Content-Erstellung, Reporting oder Marken-Checks als wiederverwendbare Workflows definieren lassen - in vielen Fällen innerhalb von 15-30 Minuten pro Skill. (claude.com)
  • Anthropics Growth-Marketing-Team hat mit Claude Code Workflows gebaut, die die Zeit für die Erstellung von Google-Ads-Varianten von 30 Minuten auf etwa 30 Sekunden pro Anzeige reduziert haben - ein Hinweis darauf, wie stark sich operative Marketing-Aufgaben durch KI automatisieren lassen. (claude.com)
  • HubSpot Marketing Hub entfaltet seine eigentliche Automatisierungs-Power erst ab der Professional-Stufe: In der DACH-Region liegen die Kosten hier bei rund 792 € pro Monat plus etwa 2.930 € einmaliger Onboarding-Gebühr, Enterprise noch deutlich darüber - inklusive komplexer Kontakt-Staffelpreise. (blog.hubspot.de)
  • Mailchimp bietet einen relativ günstigen Einstieg in E-Mail-Automation (Standard-Tarif ab ca. 20 $/Monat für 500 Kontakte), doch fortgeschrittene Automations-Flows und Segmentierung wandern in höhere Tarife - und decken primär E-Mail, nicht den gesamten Content-Lifecycle ab. (mailchimp.com)
  • Spezialisierte KI-Marketingplattformen wie Nukipa automatisieren den kompletten Content-Lifecycle für KMU: von Planung und Erstellung über Veröffentlichung bis zum Tracking von Landing Pages, Blogposts, Produktbeschreibungen, Vergleichsseiten und Google Ads - inklusive Sichtbarkeit in Google, ChatGPT und anderen KI-Suchmaschinen, ohne dass Marketing- oder SEO-Expertise nötig ist.

Claude Marketing Skills: Flexibilität statt "fertiges" Marketing-Tool

So funktionieren Claude Skills als Marketing-Baustein

Claude Skills sind im Kern strukturierte, wiederverwendbare Anleitungen für Claude: ein Set aus Anweisungen, Beispielen und optional Code oder Dateien, die Claude bei Bedarf "lädt", um eine bestimmte Aufgabe immer gleich auszuführen. (claude.com) Statt jedes Mal neue Prompts zu schreiben, definieren Teams einmal, wie z. B. eine Blogstruktur aussehen soll, wie Brand-Voice einzuhalten ist oder wie aus Rohdaten Marketing-Reports entstehen.

Für Marketing-Use-Cases ist das Ökosystem inzwischen ziemlich konkret:

  • Mit dem offiziellen Marketing-Plugin in Claude lassen sich Blogposts, Landing Pages, Ad-Copy, SEO-Audits, E-Mail-Sequenzen und Kampagnenpläne über vordefinierte Kommandos wie /draft-content, /campaign-plan oder /seo-audit erzeugen.
  • Brand Guidelines und Tonalität werden in den Plugin-Einstellungen hinterlegt; Claude prüft Content automatisch gegen diese Regeln.
  • Über Integrationen (MCP) kann Claude direkt mit Tools wie HubSpot, Ahrefs, Amplitude, Canva, Figma oder Klaviyo sprechen - also z. B. Kampagnendaten ziehen, SEO-Audits fahren oder Assets aktualisieren. (claude.com)

Praktisch sieht das so aus:

  • Eine Marketerin baut einen "CMO Skill", der Brand, Tonalität, Content-Frameworks und typische Funnel-Strukturen enthält.
  • Dieser Skill steht ihr in der Claude-App, in Claude Code und über die API zur Verfügung - überall mit denselben Regeln.
  • Sie kann Blogartikel, LinkedIn-Posts, Landing-Page-Strukturen oder Ad-Copy generieren, ohne jedes Mal das Briefing neu zu tippen. (de.linkedin.com)

Die Hypothese dahinter: Je wiederholbarer ein Marketing-Task ist (z. B. Blog-Template, SEO-Briefing, Ad-Varianten, Performance-Report), desto sinnvoller ist er als Skill - und desto stärker sinkt der Zeitaufwand pro Asset.

Was Claude Skills leisten - und was nicht

So mächtig Claude Skills für Denkarbeit (Copy, Strategien, Auswertungen) sind, sie ersetzen nicht automatisch den Marketing-Stack:

  • Sie speichern keine Kontakte, verwalten keine Opt-ins und segmentieren keine Zielgruppen.
  • Sie versenden keine E-Mails oder Ads - dafür braucht es weiterhin Infrastruktur wie Mailchimp, HubSpot, Google Ads oder spezialisierte AI-Marketingplattformen.
  • Sie liefern keine "Out-of-the-box" Dashboards, sondern generieren Auswertungen aus den Daten, die Sie ihnen geben.

Dazu kommt ein strukturelles Risiko: Skills kapseln viel proprietäres Prozess-Know-how in einem Format, das stark auf Claude zugeschnitten ist. Analysen warnen bereits vor einem möglichen Agent-Lock-in, wenn Unternehmen über Jahre Hunderte Skills entwickeln, die Brand-Guidelines, Sales-Playbooks oder HR-Workflows kodifizieren und dann kaum portierbar sind. (besserai.de)

Die Implikation: Claude Marketing Skills sind ideal als Intelligenz-Schicht über Ihrem Stack - aber kein Ersatz für CRM, E-Mail-Tool oder Kampagnen-Management. Wer versucht, alles nur mit Skills zu lösen, baut sich schnell eine schwer wartbare Eigenkonstruktion.

HubSpot, Mailchimp & Google Ads: Starke Infrastruktur, begrenzte Intelligenz

Was klassische Plattformen im Marketing-Automatisierungskern gut können

HubSpot Marketing Hub ist die wohl umfassendste All-in-one-Plattform im Mainstream-Markt: CRM, Kontakt- und Deal-Management, E-Mail-Automation, Blog, SEO-Tools, Social Publishing, Ads-Tracking und Reporting laufen in einem System zusammen. Eine aktuelle HubSpot-Auswertung berichtet, dass 82 % der Marketer ihre Leadgenerierung mit HubSpot steigern konnten. (blog.hubspot.de)

Stärken von HubSpot im Kontext Automatisierung:

  • visuelle Workflow-Builder für Nurturing-Strecken,
  • integrierte Landing Pages & Blog-Publishing,
  • kanalübergreifendes Reporting,
  • immer mehr KI-Funktionen (z. B. Breeze Agents) für Content- und Sales-Automation. (techradar.com)

Mailchimp ist traditionell E-Mail-first:

  • schneller Einstieg in Newsletter-Versand und einfache Automationen (Welcome-Mail, Abandoned Cart, einfache Flows),
  • vordefinierte Templates für E-Mails, Formulare und einfache Landing Pages,
  • mit Standard- und Premium-Tarifen: erweiterte Automations-Flows, Segmentierung, A/B- und Multivariate-Tests.

Der Essentials-Plan startet mit bis zu 500 Kontakten und Basis-Automationen, Standard baut auf erweiterte Flows und Segmentierung auf, Premium adressiert sehr große Listen und komplexe Setups. (mailchimp.com)

Google Ads wiederum ist der De-facto-Standard für Performance-Marketing und bringt seine eigene Automatisierung mit:

  • Smart Bidding-Strategien wie Target CPA, Target ROAS, "Maximize Conversions" oder "Maximize Conversion Value" optimieren Gebote automatisch auf Leads oder Umsatz. (optmyzr.com)
  • Performance Max bündelt Such-, Display-, YouTube- und weitere Placements in einem automatisierten Kampagnentyp, der Creatives, Zielgruppen und Gebote algorithmisch steuert. (hopskipmedia.com)

Im Zusammenspiel liefern diese Tools eine robuste Infrastruktur für Kanal-Auslieferung, Tracking und Datenhaltung - exakt das, was Claude allein nicht mitbringt.

Warum diese Tools für viele KMU zu schwergewichtig werden

Der Haken: Die genannten Stärken entfalten sich erst, wenn man bereit ist, Kosten und Komplexität zu tragen.

Bei HubSpot Marketing Hub gilt faktisch:

  • Der Starter-Tarif ist günstig, bietet aber nur sehr eingeschränkte Workflow-Automatisierung (max. 10 Aktionen) und kein vollwertiges Automation-Studio.
  • Erst ab Professional gibt es die mächtigen Workflows, AB-Tests, Blog- und SEO-Module, Social-Planung etc.
  • In der DACH-Region startet Marketing Hub Professional bei rund 792 € pro Monat (inkl. 3 Lizenzen, 2.000 Marketing-Kontakte) plus einer einmaligen Onboarding-Gebühr von etwa 2.930 €. Enterprise steigt auf rund 3.300 €/Monat mit 10.000 Kontakten und 6.830 € Onboarding. (blog.hubspot.de)

Für ein typisches KMU bedeutet das: fünfstellige Jahreskosten, bevor überhaupt eine Agentur oder internes Team die Workflows aufsetzt.

Mailchimp ist günstiger, bleibt aber kanal-zentriert:

  • Starke E-Mail-Engine, ordentliche Landing-Pages, aber kein vollwertiges CMS, keine SEO-Suite, begrenztes Multichannel-Tracking.
  • Für ernsthafte Automations-Flows wandern Unternehmen in Standard oder Premium - mit wachsendem Preis pro Kontakt.

Google Ads-Automatisierung wiederum ist nur so gut wie:

  • das Conversion-Tracking,
  • die Qualität der Landing Pages,
  • und die Klarheit der Ziele (CPA/ROAS).

Viele kleinere Unternehmen konfigurieren Smart Bidding, ohne saubere Messung oder realistische Zielwerte - und wundern sich über schwankende Kosten oder ausbleibende Leads. Leitfäden empfehlen klar, Strategien wie Target CPA oder Target ROAS erst ab stabilen Conversion-Volumina einzusetzen und Ziele behutsam zu justieren. (optmyzr.com)

Die Folge: In der Praxis nutzen viele KMU HubSpot nur als CRM + Newsletter, Mailchimp nur für einfache Kampagnen und Google Ads mit wenigen, halbautomatischen Kampagnen. Die theoretische Power der Tools wird selten ausgeschöpft.

AI Marketing Plattformen wie Nukipa: Vom Tool-Stapel zur laufenden Maschine

Wie spezialisierte AI-Marketingplattformen Content + Kanäle wirklich automatisieren

Zwischen dem flexiblen, aber abstrakten Claude-Layer und den schwergewichtigen Marketing-Suiten entsteht eine neue Klasse von Lösungen: AI-Marketingplattformen, die einen klar umgrenzten Job vollständig automatisieren.

Ein Beispiel dafür ist Nukipa:

  • Nukipa ist ein "AI Marketing Desk" für KMU, der plant, schreibt, veröffentlicht und verbessert Inhalte und Anzeigen, damit Unternehmen Inbound-Leads generieren, ohne ein eigenes Marketing-Team aufzubauen.
  • Die Plattform verwandelt Unternehmens-Expertise automatisch in suchoptimierte Landing Pages, Blogbeiträge, Produkt- und Service-Beschreibungen, FAQs, Vergleichsseiten und Google Ads - inklusive lokalisierter Inhalte für unterschiedliche Märkte.
  • Planung, Erstellung, Veröffentlichung und Performance-Tracking laufen End-to-End automatisiert. Marketing- oder SEO-Know-how sind nicht erforderlich; das Interface ist explizit für Nicht-Marketer ausgelegt.
  • Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal: Nukipa optimiert Inhalte nicht nur für klassische Suche, sondern explizit für KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Google AI Overviews und andere AI-Search-Interfaces und trackt, wo ein Unternehmen dort bereits erscheint.

Statt also nur AI-Content (Blogposts, Landing Pages, Ad Copy) zu generieren, kümmert sich die Plattform um den gesamten Content-Lifecycle:

  1. Thema & Keyword-Cluster identifizieren (inkl. AI-Search-Lücken).
  2. Inhalte in der passenden Struktur erzeugen (Landing Page, Blog, Vergleichsseite, Produkttext, Google Ads).
  3. Inhalte automatisch publizieren und aktualisieren.
  4. Ergebnisse messen: KI-Sichtbarkeit, Website-Traffic, Ads-Performance, echte Anfragen/Leads.
  5. Basierend darauf Inhalte iterieren - kontinuierlich, nicht quartalsweise.

Die Hypothese dahinter: Für KMU ist nicht der Mangel an Tools das Problem, sondern die Lücke zwischen Strategie auf dem Papier und kontinuierlicher Veröffentlichung. Eine Plattform, die diesen Gap schließt, stiftet mehr Wert als ein weiteres "intelligentes" Tool, das Setup-Zeit und Experten erfordert.

Wo Claude Skills, klassische Tools und Nukipa sinnvoll zusammenspielen

Statt "Entweder Claude Skills, oder HubSpot, oder Nukipa" lohnt es sich, das Zusammenspiel zu denken - vor allem entlang der realen Ressourcen eines KMU.

Szenario A: Frühe B2B-Software- oder Service-Firma ohne Marketing-Team

  • Ziel: schnell sichtbare Landing Pages, Blogposts, Vergleichsseiten und erste Google-Ads-Kampagnen, um Leads zu generieren.
  • Sinnvolle Konfiguration:
    • Nukipa als zentrale Engine für Content-Erstellung, SEO/AI-Search-Optimierung, Landing Pages, Google Ads und Blog-Automation.
    • Ein leichtgewichtiges E-Mail-Tool oder das Kontakt-Handling der bestehenden Website für einfache Nurturing-Strecken.
    • Optional Claude Pro ohne eigenen Skill-Stack, vor allem für persönliche LinkedIn-Posts oder Sales-E-Mails.
  • Vorteil: keine komplexen Workflows modellieren, sondern "Marketing, das von selbst läuft", während das Gründer-Team Produkt und Vertrieb aufbaut.

Szenario B: Wachsendes KMU mit bestehendem HubSpot- oder Mailchimp-Stack

  • Ziel: Marketing-Team entlasten, ohne das bestehende CRM zu ersetzen.
  • Sinnvolle Konfiguration:
    • HubSpot/Mailchimp bleiben das System of Record für Kontakte, E-Mail-Nurturing und Sales-Prozesse.
    • Claude Skills werden genutzt, um wiederkehrende Marketing-Tasks zu standardisieren: Kampagnen-Briefings, Content-Strukturen, Reporting-Templates, QA-Checks gegen Brand-Guidelines.
    • Über Integrationen (z. B. HubSpot- oder Mailchimp-Connectors über MCP, Zapier oder Make) zieht Claude Daten direkt aus dem CRM und spielt Ergebnisse zurück. (make.com)
    • Nukipa kann parallel als spezialisierter Inbound-Motor laufen, der Landing Pages, Blogposts und Ads kontinuierlich erstellt und aktualisiert - gerade, wenn die interne Kapazität für Content-Produktion begrenzt ist.
  • Vorteil: Bestehende Struktur bleibt erhalten, aber AI übernimmt einen Großteil der Fleißarbeit.

Szenario C: Agentur oder Beratungsfirma mit White-Label-Angebot

  • Ziel: für mehrere Kunden kontinuierlich AI Content (Blogbeiträge, Landing Pages, Produktbeschreibungen, Vergleichsseiten, Google Ads) und Leadgenerierung liefern - mit möglichst wenig manuellem Aufwand.
  • Sinnvolle Konfiguration:
    • Nukipa als White-Label-fähige Content-Engine im Hintergrund: automatisierte Erstellung und Veröffentlichung der wichtigsten Online-Assets je Kunde.
    • Eigene Claude Skills für interne Standards (CMO-Skill, SEO-Skill, LinkedIn-Skill), die konsistente Qualität über alle Kundenprojekte sicherstellen.
    • Bestehende E-Mail-/CRM-Tools der Kunden bleiben unangetastet; die Agentur liefert optimierte Inhalte, Landing Pages und Ads, die dort eingebunden werden.

Die Implikation aus allen drei Szenarien:

  • Claude Skills sind ideal, wenn Sie bereits Strukturen und Daten haben und vor allem die "Knowledge Work" beschleunigen wollen.
  • Traditionelle Tools sind nötig, um Kontakte, Kampagnen und Budgets stabil zu managen - besonders, wenn mehrere Teams daran arbeiten.
  • AI-Marketingplattformen wie Nukipa schließen die Vollzugs-Lücke bei Content und Online-Sichtbarkeit: sie sorgen dafür, dass die Strategie tatsächlich als Landing Pages, Blogposts, Ads und AI-Search-Präsenz im Markt ankommt.

Fazit: Wie Sie die richtige Kombination für Ihr Marketing finden

Wenn Sie heute entscheiden müssen, ob Sie Claude Marketing Skills oder klassische Marketing-Tools priorisieren, lohnt sich ein nüchterner Blick auf drei Fragen:

  1. Wo steckt Ihre eigentliche Engstelle?

    • Zu wenig Inhalte und Landing Pages? -> Content-Lifecycle automatisieren (z. B. mit Nukipa).
    • Zu viele Tools, aber niemand baut Workflows? -> Kleine Anzahl klarer Claude Skills für Ihre 2-3 wichtigsten Prozesse erstellen.
    • Kein zentrales System für Kontakte und Kampagnen? -> Leichtgewichtigen CRM-/E-Mail-Stack wählen, bevor Sie Skills skalieren.
  2. Welche Workflows passieren heute jede Woche - und lassen sich standardisieren?

    • Typische Kandidaten: Blogposts, SEO-Briefings, Ad-Varianten, Performance-Reports, Sales-E-Mail-Sequenzen.
    • Diese eignen sich hervorragend für Claude Skills oder für eine spezialisierte AI-Marketingplattform mit Content-Templates, Keyword-Clustern und Blog-Automation.
  3. Wie viel Setup-Budget und interne Kapazität haben Sie wirklich?

    • Wenn weder Zeit noch Budget für ein komplexes HubSpot-Setup vorhanden sind, ist ein "Marketing Team in einem Tab" attraktiver als ein weiteres Enterprise-Tool.
    • Wenn Sie bereits stark in HubSpot & Co. investiert haben, lohnt es sich, Ressourcen in Skills und spezialisierte AI-Workflows zu stecken, statt noch mehr Tools anzuschaffen.

Ein pragmatisches Vorgehen für die nächsten 90 Tage kann so aussehen:

  1. Tool-Inventur: Welche Systeme nutzen Sie heute für Website, CRM, E-Mail, Ads, Reporting?
  2. Zwei Kern-Workflows auswählen, die Sie automatisieren wollen (z. B. Blog + Google-Ads-Copy oder Landing Pages + SEO-Briefings).
  3. Pilot aufsetzen:
    • Entweder mit einer AI-Marketingplattform wie Nukipa für durchgehende Content-Automatisierung,
    • oder mit 1-2 sorgfältig gebauten Claude Skills plus Integration in Ihre bestehenden Tools.
  4. Ergebnis messen: Zeitersparnis pro Asset, veröffentlichte Inhalte versus vorher, generierte Leads.
  5. Dann erst skalieren: weitere Skills, weitere Campaigns, eventuell stärkere Integration in CRM & Sales.

So vermeiden Sie, sich in Tool-Debatten zu verlieren - und bauen stattdessen Schritt für Schritt eine Marketing-Maschine auf, die wirklich kontinuierlich Inhalte publiziert und Kunden gewinnt.

Häufige Fragen zu Claude Marketing Skills und traditionellen Marketing-Tools

Ersetzen Claude Marketing Skills Plattformen wie HubSpot oder Mailchimp vollständig?

In der Praxis: nein. Claude Skills sind eine Intelligenz-Schicht, keine Infrastruktur. Sie helfen beim Denken, Strukturieren, Schreiben und Analysieren - aber sie speichern keine Kontakte, versenden keine Massen-E-Mails und verwalten keine Kampagnenbudgets. Für die eigentliche Auslieferung von Newslettern, automatisierten E-Mail-Strecken oder Google-Ads-Kampagnen brauchen Sie weiterhin Tools wie Mailchimp, HubSpot, Google Ads oder eine spezialisierte AI-Marketingplattform, die diese Kanäle abdeckt.

Für wen lohnt sich HubSpot Marketing Hub Professional im Vergleich zu leichtgewichtigeren AI-Marketing-Lösungen?

HubSpot Marketing Hub Professional lohnt sich vor allem, wenn:

  • Sie ein wachsendes Team haben, das Marketing, Sales und Service integriert steuern will.
  • Sie ein zentrales CRM wollen, in dem Kampagnen, Deals, Tickets und Inhalte zusammenlaufen.
  • Sie bereit sind, fünfstellige Jahresbudgets für Lizenz + Onboarding und internes Setup einzuplanen.

Wenn Sie primär digitale Sichtbarkeit und Leadgenerierung ohne großes Team aufbauen wollen, ist eine spezialisierte AI-Marketingplattform oft effizienter - sie übernimmt Planung, Content-Erstellung, Landing Pages, Blogposts, Vergleichsseiten und Google Ads weitgehend automatisch und lässt sich bei Bedarf mit einem schlanken CRM kombinieren.

Wie sicher und datenschutzkonform sind Claude Skills und AI-Marketing-Workflows?

Die kurze Antwort: Es kommt auf das konkrete Setup an.

  • Große Anbieter wie Anthropic, HubSpot, Mailchimp oder Automatisierungsplattformen (Zapier, Make, Albato) betonen SOC-2-Zertifizierungen, DSGVO-Konformität und umfangreiche Sicherheits-Controls. (zapier.com)
  • Trotzdem sollten Sie prüfen, wo Daten verarbeitet werden, welche Daten als Trainingsdaten genutzt werden dürfen und welche Auftragsverarbeitungsverträge (AVV/DPA) angeboten werden.
  • Für sensible Kundendaten empfiehlt sich, Skills so zu designen, dass möglichst wenig personenbezogene Rohdaten in externe Systeme fließen - z. B. durch Aggregation oder Pseudonymisierung.

Für eine rechtssichere Bewertung sollten Sie Ihre Rechts- und Datenschutzabteilung einbeziehen; AI-Workflows sind immer auch ein Governance-Thema.

Brauchen wir Claude Skills überhaupt, wenn wir bereits eine Plattform wie Nukipa nutzen?

Nicht zwingend. Eine Plattform wie Nukipa deckt für viele KMU bereits den Kern ab: Content-Strategie, Erstellung, SEO/AI-Search-Optimierung, Landing Pages, Blog Automation, Google Ads und Performance-Tracking laufen automatisch.

Claude Skills werden dann spannend, wenn Sie sehr spezifische interne Workflows abbilden wollen, die über den Standard hinausgehen - etwa individuelle Reporting-Formate für Investoren, komplexe interne Freigabeprozesse oder experimentelle Kampagnen-Frameworks. Für die meisten KMU ist es sinnvoller, zuerst den Content-Lifecycle über eine spezialisierte Plattform zu automatisieren und Claude Skills später gezielt für Spezialfälle nachzurüsten.

Wie starten wir am besten, ohne uns in Technik zu verlieren?

  • Beginnen Sie mit einem klar umrissenen Ziel, z. B. "jede Woche einen suchoptimierten Blogpost plus passende Google Ads online bringen".
  • Wählen Sie dann das Setup, das dieses Ziel mit minimaler manueller Arbeit ermöglicht:
    • entweder eine AI-Marketingplattform, die genau diesen Ablauf end-to-end übernimmt,
    • oder eine Kombination aus bestehendem CMS/Ads-Account und 1-2 Claude Skills, die Content, Ad-Copy und Reporting standardisieren.
  • Erst wenn dieser erste Workflow stabil läuft, erweitern Sie auf weitere Kanäle (z. B. mehrsprachige Landing Pages, Vergleichsseiten, E-Mail-Sequenzen).

So bauen Sie Schritt für Schritt ein AI-gestütztes Online-Marketing auf, das zu Ihren Ressourcen passt - statt in einem großen Replatforming-Projekt zu landen, das am Ende niemand vollständig nutzt.